Umweltbewusst in die Schule

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Bei Kindern trifft die Umwelterziehung auf sehr günstige Voraussetzungen. Die Umwelt zu schützen, bedeutet die Erhaltung der natürlichen Lebensbedingungen. Für alles, was mit Pflanzen, Tieren und mit Natur im weitesten Sinn zu tun hat, lassen sich Kinder gerne begeistern. Wird ihnen anschaulich vermittelt, wie sie durch ihr Verhalten Schadstoffbelastungen von Boden, Wasser und Luft verringern können, dann sind sie mit Eifer bei der Sache.

In direktem Zusammenhang mit Abfall vermeidendem Verhalten steht auch der Bereich der Ernährung. Man kann sagen, je frischer und gesünder das Pausenbrot ist, das den Kindern mitgegeben wird, desto weniger Abfall wird produziert. Belegte Vollkornbrote oder -brötchen in einer Vesperdose, frisches Obst und Getränke wie Früchtetee, Milch oder Säfte in einer wieder befüllbaren Flasche sind Schokoriegeln, Trinkpäckchen und ähnlichen Süßigkeiten aus mehreren Gründen vorzuziehen. Sie sind aus gesundheitlicher Sicht wertvoller (Zahngesundheit, Nährstoffgehalt), sie vermeiden Abfall und sie schonen in der Regel auch den Geldbeutel. Fordern Sie auch über die Elternvertretung ein gesundes Warenangebot beim Pausenverkauf innerhalb der Schule.

Die Schultüte soll den Kindern zwar den ersten Schultag versüßen, muss aber dennoch keine reine Zuckertüte sein. Füllen Sie die Tüte zum Beispiel mit Dingen, die Ihr Kind in der Schule braucht, mit einem kleinen Spielzeug oder einem Buch, mit Bastelmaterialien und frischem Obst.

Die Qual der Wahl - Die Auswahl von Schulmaterialien ist groß

Beim Einkauf von Schulartikeln sollte u.a. auf folgende Punkte Wert gelegt werden:

  • Langlebigkeit und Haltbarkeit

  • umweltverträgliche Materialien

  • Wiederverwertbarkeit oder umweltverträgliche Entsorgung
  • Eine Hilfe bei der Auswahl umweltfreundlicher Produkte kann z.B. die Kennzeichnung des Produktes durch das Zeichen DER BLAUE ENGEL sein. Das Zeichen steht für Produkte und Dienstleistungen, die im Vergleich zu anderen gleichen Nutzens umweltverträglicher sind.

    Und wie kann nun der Beitrag von Schülern zur Verringerung der Müllmenge aussehen? Ganz ohne Verzicht geht das nicht. Zugegeben, der Begriff "Verzicht" mag nicht populär sein, da es aber lediglich um den Verzicht auf Produkte geht, für die es umweltfreundlicherere Alternativen gibt, dürfte der Umstieg nicht schwer fallen.

    Als Beispiel nennen wir hier die Unmengen von Filzstiften, die in manchem Tornister zu finden sind und die geradezu den Rang von Statussymbolen besitzen. Wo ist der Sinn von 24 oder gar 36 verschiedenfarbigen Filzstiften? Sie landen - meist kaum oder gar nicht genutzt - früher oder später im Müll, und sie sind nicht zu verwerten. Acht bis zehn Buntstifte, am besten unlackierte, sind hier eindeutig die umweltfreundlichere Wahl.