Gelbe Tonnen sorgfältig befüllen
24.11.2009
(awb) Die gelbe Tonne ist der Sammelbehälter für leere Verpackungen aus Kunststoffen und Metallen sowie für Verbundverpackungen wie beispielsweise Getränketüten. Daran erinnert der Abfallwirtschaftsbetrieb in einer Mitteilung. Neben den genannten Verpackungen dürfen nur solche stoffgleiche Nicht-Verpackungsgegenstände mit in die gelbe Tonne gegeben werden, die für den gleichen Verwertungsweg geeignet sind. Als Beispiel nennt der Abfallwirtschaftsbetrieb defekte Kunststoffschüsseln aus der Küche oder alte Kochtöpfe.
Das Personal des Einsammelunternehmens wird in den nächsten Monaten beim Leeren den Behälterinhalt verstärkt kontrollieren und gelbe Tonnen, die mit Rest- oder Bioabfall befüllt sind, ungeleert stehen lassen. Diese Maßnahme sei notwendig, da der Sortieranlagenbetreiber über zu viele Fehlwürfe in der gelben Tonne klage. Der Abfallwirtschaftsbetrieb bittet aus diesem Grund darum, die Abfalltrennung ernst zu nehmen und die Behälter sorgfältig zu befüllen.
Einige Fehlwürfe in der gelben Tonne ergeben sich vermutlich aus der guten Absicht und in der Annahme, diese so verwerten zu können. Leider stören diese Gegenstände aber den weiteren Recyclingprozess. Polster von Sofas oder Sesseln sowie Kissen oder Decken lassen sich nicht über die gelbe Tonne verwerten und sind Restabfall. Auch haben Gegenstände wie Koffer, Fahrradmäntel, Bodenbeläge, Taschen, Kleidung und Holzteile in der gelben Tonne nichts verloren. Diese Abfälle gehören ebenso in die Restabfalltonne wie beispielsweise Verpackungen, die noch erhebliche Reste des Produktes enthalten.
Die Kundenberatung beim Abfallwirtschaftsbetrieb bietet denen Hilfestellung an, die in ihrem Haus oder ihrer Wohnanlage Probleme mit der Abfalltrennung haben. Unter der Telefonnummer 07222 381-5555 werden weitere Informationen dazu erteilt, schließt der Abfallwirtschaftsbetrieb seine Mitteilung.
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